Wo Späne fallen…

Die Freunde der NDR Radiophilharmonie stellen den Oboenbau vor.

Mit der Hobelmaschine geht es an die Arbeit. Foto: Francois Lefèvre

Die Freunde der NDR Radiophilharmonie stellen den Oboenbau vor.

Die Freunde der NDR Radiophilharmonie erhalten Einblicke in den Oboenrohrbau. Foto: Francois Lefèvre

… sitzen mitunter Oboistinnen an ihrem „Rohrbautisch“ und bauen Rohre für die nächsten Proben und Konzerte…

Das Oboenrohr ist das Mundstück und bringt die Oboe zum Klingen.

Die Freunde der NDR Radiophilharmonie stellen den Oboenbau vor.

Für das optimale Klangergebnis kommt es auf jeden Millimeter an. Foto: Francois Lefèvre

Die Freunde der NDR Radiophilharmonie stellen den Oboenbau vor.

Das Bauen von Oboenrohren ist handwerkliche Kleinstarbeit. Foto: Francois Lefèvre

Bis so ein Rohr zum Einsatz kommt, durchlebt es einen langen Arbeitsprozess.

Am Anfang steht die Bambusstange. Es wird viel gehobelt und geschnitzt, um das Holz in eine Form zu bringen, die auf eine Metallhülse aufgebunden wird. Mit schärfsten Klingen wird nun die Spitze des Rohres so lange dünner geschabt, bis hoffentlich ein gut schwingendes und klingendes Rohr dabei herauskommt. Nebst Hobelmaschinen, Messuhren, Härtemessern und vielen anderen Geräten braucht es ein gutes Augenmaß, viel Geduld, jahrelange Erfahrung und eine gute Planung, um immer eine volle Rohrschachtel zu haben.

Die Freunde der NDR Radiophilharmonie stellen den Oboenbau vor.

Es wird gehobelt, bis es passt. Foto: Francois Lefèvre

Die in diesen Stunden angefallenen Späne eignen sich übrigens bestens zum Anzünden eines gemütlichen Kaminfeuers!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen gemütliche Weihnachtsfeiertage und freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!
Kerstin Ingwersen & Mirjam Budday
(Solo-Oboistin & Solo-Englischhornistin NDR Radiophilharmonie)

Wir möchten uns auch ganz herzlich beim Fotografen dieser tollen Bilder, Francois Lefèvre, Bratscher und Orchestervorstand in der NDR Radiophilharmonie, bedanken!